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Die Anfänge des Bergbaues im Baufeld der Schachtanlage Friedrich Thyssen 2/5

Abbau Rhein

Wie aus der Abbildung zu ersehen ist, umfasste das Baufeld der Schachtanlage Friedrich Thyssen 2/5 das von Altersher zugeteilte Baufeld in der Berechtsame Friedrich Thyssen, ferner das Baufeld der am 30. September 1928 zum Erliegen gekommenen Schachtanlage Wehofen in der Berechtsame Rhein I und dem nördlichen daran anstossenden Teil des Feldes Rhein 5, sowie den südlichen Teil des zwischen Friedrich Thyssen 2/5 und 4/8 aufgeteilten früheren Baufeldes der am 1. Oktober 1927 stillgelegten Schachtanlage Friedrich Thyssen 1/6.

Die Betriebsverhältnisse unter Tage und der Zuschnitt des Grubengebäudes.

Das der Großschachtanlage Friedrich Thyssen 2/5 zugewiesene Baufeld in der Nordoststrecke des Gesamtfeldes Friedrich Thyssen und zwar gerade dem Teil, der den Übergang von der Fettkohle in den gasreichen Kohlenvorrat des Nordens der Gruppe Hamborn enthält. Die Gestaltung des Grubengebäudes stand in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Nachbaranlagen, die stillgelegt, zum Teil in den Betrieb Friedrich Thyssen 2/5 eingegliedert wurden, zum Teil auch der Großschachtanlage die Möglichkeit der Ausdehnung ihres Baufeldes boten. Von den ehemals fünf Schachtanlagen im Felde Friedrich Thyssen waren noch drei in Betrieb, nämlich Friedrich Thyssen 2/5, Friedrich Thyssen 4/8 und Beeckerwerth. Die Zeche Westende im Süden hat zwar einen Anteil am Felde Friedrich Thyssen erhalten, zählt jedoch im Zusammenhang nicht mit. Stillgelegt wurden 1927 die Schachtanlage Friedrich Thyssen 1/6, südöstlich von Friedrich Thyssen 2/5 und 1930 die Schachtanlage Friedrich Thyssen 3/7 südlich der Großschachtanlage. Im nördlich angrenzenden Baufelde Rhein 1 wurde auch die Gasflammkohlenzeche Wehofen 1928 stillgelegt. Zum Ausgleich für die durch die Stilllegungen bei Gruppe Hamborn ausgefallene Kapazität wurden bis 1931 die Schachtanlage Beeckerwerth und Friedrich Thyssen 2/5 ausgebaut, und zwar letztere zu einer Großschachtanlage mit einer Leistungsfähigkeit von 8000 t, die den Kohlenvorräten angemessen war.

Die Baugrenzen zwischen der alten Schachtanlage 1/6 und Friedrich Thyssen 2/5 waren früher nie genau gezogen, vor allem in der 2. östlichen Abteilung hat der Grubenbetrieb 1/6, auf den oberen Sohlen im Baufeld 2/5 gebaut. Durch die Stilllegung der Zeche Friedrich Thyssen 1/6 wurden endgültige Baugrenzen geschaffen und so gezogen, dass Friedrich Thyssen 2/5, die beiden Nutzniesser aus dieser Stilllegung, die Schächte 1 und ihr Grubengebäude gleichzeitig benutzen konnten. Seit der Stilllegung der Schachtanlage Friedrich Thyssen 3/7 der Zuteilung ihres Baufeldes an die Schachtanlage Beeckerwerth bestand für Friedrich Thyssen 2/5 die Möglichkeit, über die Grosse westliche Störung den 1. Sprung, hinaus, der ihren Abbau bisher nach Westen begrenzte, in die je anstehende Fettkohle vorzustossen und so das Baufeld nach dieser Richtung zu erweitern.

Schacht 2 Abteufen

Als der Schacht 2, im Jahr 1888 im Felde Friedrich Thyssen angesetzt wurde, und glücklich am 25. Februar 1894 bei 233,5 m Teufe, das Steinkohlengebirge erreichte. Man nahm dann das Abteufen wieder auf und setzte es bis in die erste Hälfte des Jahres 1895 bis zu einer Teufe von etwa 365 m fort.

Die Sohlenbildung auf der Schachtanlage Friedrich Thyssen 2/5 wurde bis zur 5. Sohle von der südlich gelegenen Nachbaranlage Friedrich Thyssen 1/6 bestimmt. Bei 287 m und 361 m Teufe wurden in der Höhenlage der 3. und 4. Sohle der Schachtanlage Friedrich Thyssen 1 Sohlen angesetzt, die wie auf der Schachtanlage 1 die Bezeichnung 3. und 4. Sohle erhielten, obschon sie eigentlich die 1. und 2. Sohle der Schachtanlage Friedrich Thyssen 2 waren. Obwohl die 5. Sohle infolge der zunehmenden Mächtigkeit des Deckgebirges auf der Schachtanlage 2/5 in der Reihenfolge erst die dritte war, wurde diese Bezeichnung beibehalten. Da die Förderung von Friedrich Thyssen 2/5 sich jedoch schneller steigerte als die von Friedrich Thyssen 1/6, musste die 6. Sohle auf 2/5 frühzeitiger, und zwar im Jahre 1903 angelegt werden gegenüber 1908 auf Friedrich Thyssen 1/6. 

Dieses schnellere Vorgehen von Friedrich Thyssen 2/5 nach der Teufe hatte seinen Grund einmal darin, dass in ihrem eigenen Baufelde über der 3. Sohle im Süden die Schachtanlage 1/6 bereits Abbau getrieben hatte, ferner nach Norden zu in diesen Teufen in den gasreichen Flözen die Kohlenvorräte an sich geringer waren und die gashaltigen Kohlen auch schwerer abgesetzt werden konnten. So hat man auch die im Felde Friedrich Thyssen 2/5 anstehenden hoch gashaltigen Flöze zunächst überhaupt nicht gebaut und der 1912 errichteten Nachbaranlage Wehofen zum Abbau überlassen. Erst nach Stilllegung von Wehofen ist man mit Übernahme der Gaskohlenförderung dieser Zeche in diese Flöze hineingegangen.

Es war in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass die Schachtanlage 2 als erste von dem insgesamt bis 1900 errichteten vier Friedrich Thyssen Zechen einen 2. Schacht erhalten hatte, wobei Schacht 5 der spätere Hauptschacht war.

Brücke 6
Alsum

Die in den Jahren 1910—1912 errichtete, nördlich von Friedrich Thyssen im Felde Rhein 1 gelegene Schachtanlage Wehofen, hat zu einem nicht geringen Teil ihre Förderung aus dem Baufehl von Friedrich Thyssen geholt und zwar, indem sie die Gewinnung der nördlich der Schächte 2/5 in den oberen Teufen gelegenen hoch gashaltigen Flöze Chriemhilt 2, Baldur, W und V 1 (N, M, J und II) übernahm. Wegen Absatzmangel wurde aber Wehofen bereits im Jahre 1928 stillgelegt, indem ihre Gasflammkohlenförderung nicht nur von der Gasflammkohlenzeche Lohberg, sondern an erster Stelle auch von Friedrich Thyssen 2/5 übernommen wurde. Seitdem baute Friedrich Thyssen 2/5 in Flözen mit einem Gasgehalt von 27—37 %, und zwar etwa zu 30 % in den hoch gashaltigen Flözen, aus denen Wehofen ehedem gefördert hat. Die Schächte von Wehofen waren als willkommene Außenbetriebe der Großschachtanlage Friedrich Thyssen 2/5. Es war nicht zu erwarten, dass sie als Förderschächte wieder in Betrieb genommen werden, weil Friedrich Thyssen 2/5 die hoch gashaltigen Kohlen des ehemaligen Baufeldes Wehofen ohne weiteres selbst gewinnen und fördern konnte.

Er wurde, allerdings ebenfalls nach Grossen Abteuf Schwierigkeiten, sehr spät fertig und zwar im Jahre 1909 um 1 bis 2 Jahre später als die Schächte 6 und 7 auf den Nachbaranlagen Friedrich Thyssen 1 und Friedrich Thyssen 3.

Die besondere Entwicklungsfähigkeit von Friedrich Thyssen 2/5 war um die Jahrhundertwende offenbar erkannt, denn die Förderung der Zeche stand zu dieser Zeit bereits über 500 000 t, hatte also die Förderung des viel älteren Schachtes 1 bereits überflügelt.

Als im Jahre 1903 die Forderung auf 700 000 t gebracht worden war, musste die 6 Sohle angesetzt werden mit der sich hier bietenden Ausdehnung der Kohlengewinnung nach Norden war es möglich, nach Fertigstellung des Schachtes 5 im Jahre 1910 bereits 11,1 Millionen t zu fördern. Aber schon im Jahre 1913 musste die 7 Sohle folgen, wobei schon erkenntlich wurde, dass eine Förderung von weit über 1 Million t im Jahr, wie sie durch den Ausbau zur Großschachtanlage zu einer Dauerlösung wurde, bei der bisherigen Grösse des Baufeldes einen ziemlich schnellen Fortschritt nach der Teufe notwendig machen würden.

Soweit die Gesamtlage im Baufelde der Großschachtanlage Friedrich Thyssen 2/5, die insofern eigenartig war, als für die gewollte Tagesforderung von 8000 t ein räumliches Ausdehnungsbedürfnis über die bisherigen Baufeldgrenze bestand, eine solche Ausdehnungsmöglichkeit nach Norden war reichlich gegeben, sie auszunutzen aber war ausschliesslich eine Absatzfrage in hoch gashaltiger Kohle. Und um diesen Absatz sah es nicht besonders günstig aus.Infolge der Stilllegung der nördlich und südlich im Felderbesitz der Vereinigte Stahlwerke A. - G. gelegenen Nachbaranlagen Wehofen und Friedrich Thyssen 1/6 verfügt Friedrich Thyssen 2/5 über sechs Schächte, die so gelegen sind, dass mit ihrer Hilfe das lang gestreckte Baufeld der Großschachtanlage gut bewettert werden konnte. Die Schächte 1 und 6 haben nach der Stilllegung der Schachtanlage 1/6 insofern eine Doppelrolle übernommen, als sie, genau auf der Grenze der Baufelder von Friedrich Thyssen 4/8 und 2/5 gelegen beiden Richtungen Hilfe in der Bewetterung der benachbarten Grubengebäude leisten. Der Schacht Wehofen 1 war ganz darauf abgestellt, als Wetterführung der Großschachtanlage 2/5 zu dienen, während Schacht Wehofen 2 wegen seines verengten Querschrittes vorläufig nicht benutzt wurde. Fast in der Mitte zwischen diesen beiden stilliegenden Zechen befanden sich die Hauptschächte 2 und 5, also in ausgesprochen zentraler Lage, die nicht günstiger sein konnten.

Die Durchmesser der Hauptschächte waren nicht so, wie man sie für eine Großschachtanlage Teufen würde. Sie betrugen bei Schacht 5, dem Hauptförderschacht, von 38 bis 281 m Teufe nur 5,24 m und bei Schacht 2, dem in Förderung befindlichen Wetterschacht, nur 5 m von 39 m in Teufe ab. Beim Umbau der Zeche zur Großschachtanlage musste 1929 der im Schacht 2 befindliche Ausbau vollständig ausgeraubt und auf eine Fördereinrichtung mit 10 Wagen umgebaut werden, weil ohne den Wetterschacht die geplante Förderung von 8000 t nicht bewältigt werden konnte, zumal auch der Förderbetrieb noch für längere Zeit über 3 Sohlen, nämlich die 6., die 7. und die 8. Sohle, ging. Die gesamte Leistungsfähigkeit der beiden Hauptschächte betrug in 14 Stunden reiner Förderzeit ca. 10 500 t arbeitstäglich von den jetzigen Sohlen:

Schacht 5 mit 2 Fördereinrichtungen  6 000 t Rohförderung 

Schacht 2 mit 1 Fördermaschine       4 500 t Rohförderung    

Alle drei Maschinen konnten von der 8. Sohle fördern.

Förderung von der:

  6. Sohle  2 250 t,  gezogen durch Schacht 2,

 7. Sohle  2 400 t,  gezogen durch Schacht 5,

 8. Sohle  1 460 t,  gezogen durch Schacht 5.

Neben den erwähnten Förder- und Wetterschächten verfügte Friedrich Thyssen 2/5 noch über zwei Spülschächte und zwar den Spülschacht Ottostraße südlich der Hauptschächte und den Spülschacht Pollmannshof östlich davon.

Ersterer wurde im Jahre 1906 und letzterer im Jahre 1907 abgebohrt. Ottostraße hatte nur den geringen Durchmesser von 0,80 m, dagegen Pollmannshof einen solchen von 2,50—1,90 m.

Pollmannshof wurde auch deshalb als einziehender Wetterschacht benutzt, der allerdings nur geringe Wettermengen bewältigen konnte. Praktische Bedeutung hatten diese beiden Schächte deshalb lediglich als Öffnungen im Deckgebirge für die Zuführung von Versatzmaterial direkt in die Betriebe hinein. Im Einzelnen ist über die Schächte von Friedrich Thyssen 2/5 wie folgt zu berichten. Auf der Förderanlage reichte der ausziehende Förderschacht Friedrich Thyssen 2 bis zur 7. Sohle. Der Schacht wurde als Mauersenkschacht mit einem Durchmesser von 8,5 m angesetzt und bis 116 m Teufe innerhalb der lockeren Tertiär- und Kreideschichten des Deckgebirges als Tübbingsenkschacht niedergebracht. Später wurde Schacht 2 bis zur 9. Sohle tiefer geteuft, auf 1000 m. --- Weiter nächstes Kapitel - Friedrich Thyssen 2/5

Pollmannshof
Schacht 2 Westen
Schacht 2 1914
b13
Thyssen von oben 1934
Wetterplan 2-5
Klimaanlage

Ein wichtiger Abschnitt in der Ausrichtung der 9. Sohle
der Schachtanlage Friedrich Thyssen 2/5

Am 26. November 1963 wurde der
wetter- und fördertechnisch dringend benötigte Durchschlag der Richt-strecke aus der 2. östlichen Abteilung mit dem Füllort der 9. Sohle des Schachtes 2 erreicht.
Dieser Tag ist für die Wetterführung der Schachtanlage Friedrich Thyssen 2/5 von ausschlaggebender Bedeutung dadurch geworden, dass die Betriebe in der 2. östlichen Abteilung nach Norden, die bisher über den Schacht Pollmannshof abfallend bewettert werden mussten, nunmehr direkt von der 9. Sohle Schacht 2 bewettert werden können. Hierdurch sind in den Betrieben der Flöze Zollverein 8 und Zollverein 5 erheblich bessere klimatische Bedingungen eingetreten.
Trotz der direkten Frischwetterzufuhr ist es jedoch bei der Teufe von 1000 m nicht sofort möglich, für die Betriebe normale Arbeitszeit zu schaffen. Erst durch den Einsatz von Wetter-Kühlmaschinen wird dieser erstrebenswerte Zustand erreicht werden.
Mit der Ausrichtung der 9. Sohle wurde bereits im Jahre 1939 durch das Abteufen des Schachtes Pollmannshof in der 2. östlichen Abteilung von der B. zur 9. Sohle begonnen. Im Jahre 1943 wurde der 2. östliche Abteilungsquerschlag nach Norden aufgefahren, während zur gleichen Zeit der Schacht Wehofen 1 von der B. zur 9. Sohle tiefer geteuft wurde. Der Durchschlag des Querschlags nach Norden vom Schacht Pollmannshof mit dem Querschlag nach Süden vom Schacht Wehofen 1 erfolgte zu Anfang des Jahres 1949. Zu diesem Zeitpunkt begann ebenfalls das Weiterabteufen des Schachtes Friedrich Thyssen 2 zur 9. Sohle, die im Mai 1950 erreicht wurde.
In der anschließenden Zeit wurde mit häufigen Unterbrechungen von Schacht 2 aus der Hauptquerschlag nach Süden auf-. gefahren, bis im Jahre 1960 der Durchschlag mit dem Gesenk in der Hauptabteilung nach Süden von der B. zur 9. Sohle erfolgte.
Durch das Sohlenniveau, das der 9. Sohle am Schacht Pollmannshof gegeben wurde, war das Niveau der 9. Sohle am Schacht 2 festgelegt.
In Pollmannshof waren standfeste Gebirgsschichten angefahren worden, während man am Schacht 2 in diesem Niveau ausserordentlich schwierige Gebirgsverhältnisse antraf, die das zügige Auffahren des Füllorts und der Querschläge nach Norden und Süden durch anomales Quellen der Sohle erheblich beeinträchtigten.

Aufschiebeseite
9 Sohle

Nachdem viele Versuche, diese Grubenräume in kleinerem Querschnitt mit normalen Streckenbögen auszubauen, fehlgeschlagen waren, wurden diese Strecken unter Einbringung von Sohlenringen im Herzbruch - Betonformstein - Ausbau ausgebaut. Diese Arbeit ging und geht naturgemäss nur sehr langsam voran.
Mit der allmählichen Verlagerung des Abbaus auf die 9. Sohle in der 2. östlichen Abteilung wäre inzwischen ein Wetterdurchschlag zwischen der Haupt- und der 2. östlichen Abteilung dringend erforderlich geworden. Zu Anfang des Jahres 1962 wurde die Richtstrecke aus der 2. östlichen Abteilung in Richtung auf die Hauptabteilung angesetzt.

Nach Auffahrung von fast 1000 m erfolgte dann am 26. 11. 1963 der Durchschlag. Nicht nur wegen der hier herrschenden Temperatur (es wurden Gebirgstemperaturen von 44° und mehr gemessen), sondern auch wegen des quellenden Liegenden kamen auch hier die Auffahrungsarbeiten nicht so zügig wie wünschenswert voran.-
Da auf der 9. Sohle sichere Anschlusspunkte nicht vorhanden waren, musste die markscheiderische Messung an sichere Punkte auf der 8. Sohle angeschlossen und von dort aus eine Neuorientierung der 9. Sohle vorgenommen werden. Der hierfür erforderliche Messweg hat insgesamt 7,75 km betragen.

Der Durchschlag (Blick von der Richtstrecke in das nördliche Füllort von Schacht 2)

Durchschlag 3

Eine nach dem Durchschlag ausgeführte Kontrollmessung ergab, dass Ort und Gegenort, die in unterschiedlicher Sohlenbreite aufgefahren wurden mit einer Genauigkeit von 25 cm quer zur Auffahrrichtung ausgekommen waren. Die Durchschlags Angabe stellt eine gute markscheiderische Leistung dar.

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